State of the Art in Technologie und Design

Das neue ÖKK Hauptquartier in Landquart (CH) sollte nach höchsten Design- und Technologiestandards gebaut werden. Kontroll-Systeme AG schaffte es, unter hohem Zeitdruck eine bargeldlose Bezahllösung mit Lesermodulen der 4000 Serie in ein System mit Zutrittskontrolle und Zeiterfassung basierend auf einer MIFARE Kartenpopulation zu integrieren. Ein Schlüssel dafür war die Flexibilität und das attraktive Design des SM-4200.

Das neue ÖKK Hauptquartier sollte ein Wahrzeichen für das Versicherungsunternehmen werden – somit hatten Architektur und Design einen hohen Stellenwert. Dementsprechend mussten auch die Leser und Terminals für die kontaktlose Personenidentifikation diesem Standard entsprechen, modernste Technologie und hoher Komfort inklusive. Den Auftrag, eine Lösung für das bargeldlose Bezahlen in ein System mit Zutrittskontrolle und Zeiterfassung zu entwickeln, erhielt Kontroll-Systeme AG. Die Rahmenbedingungen: eine MIFARE DESFire Kartenpopulation, 4000 Serie Lesermodule, viele beteiligte Parteien und nur 3 Monate Zeit von der ersten Projektsitzung bis zur Inbetriebnahme. Die Lösung: SM-4200 basierte Leser mit MIFARE Interoperabilität und das Know-how von Kontroll-Systeme zur Realisierung einer einheitlichen Datenstruktur für MIFARE DESFire.

Planänderung

Ursprünglich ging Oliver Storz, Mitarbeiter Verkauf & Projekte RFID bei Kontroll-Systeme AG, davon aus, dass es sich bei der kontaktlosen Personenidentifikation im neuen ÖKK Hauptquartier um eine reine Lösung mit LEGIC Technologie-Komponenten handeln würde. Umso überraschter war er, als er erfuhr, dass ein Zutrittssystem ausgewählt wurde, welches auf MIFARE DESFire basiert. «Wir mussten relativ kurzfristig unsere Planung ändern, da nun auch andere Komponenten im System auf MIFARE DESFire basieren mussten – so beispielsweise die Ladestationen für das bargeldlose Bezahlen und die Leser für die Kassen und Kaffeemaschinen», erzählt Storz. Entsprechend mussten auch alle weiteren Lieferanten ihre Produkte auf das Zutrittssystem ausrichten.

4000 Serie und MIFARE kombiniert

Bei den Lesermodulen für die Zutrittskontrolle und die Zeiterfassung fiel die Wahl jedoch sofort auf den SM-4200. Erst kürzlich hatte LEGIC mit dem OS-4000 V2.0 sämtliche kryptographischen Funktionen der gängigen MIFARE Transponder-Typen in die 4000 Serie integriert, somit auch jene des MIFARE DESFire. Storz begründet diese Entscheidung folgendermassen: «Es war für uns eine grosse Gelegenheit, da wir einerseits intensiv daran arbeiteten, eine einheitliche Datenstruktur auf MIFARE DESFire zu realisieren und gleichzeitig in der Entwicklung einer RFID-Baugruppe auf Basis der LEGIC 4000 Serie waren – trotz Zeitdruck nahmen wir die Herausforderung an und integrierten beide Elemente in ein System».

Projekt erfolgreich

Schliesslich schaffte es Kontroll-Systeme, pünktlich die Lesersoftware fertigzustellen und die nötigen Details zur Codierung der Datenträger festzulegen. Storz ist sichtlich stolz auf diesen Erfolg: «Es gelang uns unter Zeitdruck, eine finale und absolut zuverlässige Hardware- und Software-Lösung in die Kundenanalage zu integrieren. Nicht zuletzt verdanken wir es dem attraktiven Design und der flexiblen Einsetzbarkeit des LEGIC SM-4200 Lesermoduls, dass dieses Projekt so überhaupt gelingen konnte.»

Vorteile für den Anwender

  • Flexibilität: Die Interoperabilität der 4000 Serie erlaubt ein System mit einer MIFARE Kartenpopulation
  • Unabhängigkeit: Der Endanwender hat die Hoheit über das eigene System dank Master-Token System-Control
  • Multi-Applikation: Zutrittskontrolle, Zeiterfassung und bargeldloses Bezahlen konnten in ein System integriert werden

Hanspeter Bürkli, Leiter Logistik und Liegenschaften, ÖKK Krankenversicherung:

«Sämtliche Herausforderungen im Projekt wurden von Kontroll-Systeme souverän gelöst. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Lösung auf Basis der LEGIC Technologie-Komponenten.»